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„Komm mit, Kamerad“: David Orlowsky, Daniel Hope und Dominique Horwitz mit einem Stück Zeitgeschichte

Zivilcourage oder satirische Zeitkritik bedeuteten tödliches Risiko während der Nazidiktatur. Stücke von Autoren und Musikern, die es dennoch wagten ein Zeichen gegen den Terror zu setzen, waren am 14.5. auf der MusikTriennale Köln zu hören. Unter dem Titel „Verlorene Heimat" stand der junge Klarinettenstar David Orlowsky zusammen mit dem britischen Stargeiger Daniel Hope und anderen Künstlern auf der Bühne. Das Programm in der Kölner Philharmonie, konzeptionell von Daniel Hope entwickelt, erinnerte in Wort und Musik an die Blüte von neuer Musik und Brettl-Kunst in der Weimarer Republik und ihren Untergang in der Hitler-Diktatur. Vorgeführt wurden Beispiele für ideenreichen Witz, abgründigen, skurrilen Humor und zielsichere, messerscharfe Pointen, wie sie sich in Chansons und kabarettistischen Szenen äußerten.
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