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Madama Butterfly’s Briefe – „Letters of Butterfly“

Vogler Quartett und Moon Suk mit „Bonsai-Oper": Weltberühmt ist sie, Giacomo Puccinis Oper Madame Butterfly. Doch es gibt verschiedene Versionen dieser Geschichte. Zum einen als Roman von Pierre Loti (Madame Chrysanthème), zum anderen als Erzählung von John Luther Long, die aus der Perspektive des amerikanischen Leutnants Pinkerton erzählt ist. Auf dieser Erzählung basiert die Tragödie „Madame Butterfly" von David Belasco, auf deren Grundlage wiederum Giacomo Puccinis berühmte gleichnamige Oper entstand. Man weiß dabei nicht, wie viele Briefe Madame Butterfly an Pinkerton geschrieben haben mag.
Diese Briefe stehen jetzt im Mittelpunkt der 3-aktigen Kammeroper "Madame Butterfly's Briefe". Die Idee, das Konzept und auch das Bühnenbild stammen von der Sopranistin Moon Suk, die natürlich auch singend in die Hauptrolle schlüpft. Sie nennt das Stück eine Bonsai-Oper, in der die Geschichte aus der Sicht einer Frau erzählt wird. Da Giacomo Puccini die Sopran-Partie als überragende Hauptfigur komponiert hat, wird in der Reduktion der Bonsai-Oper auf die anderen Rollen verzichtet. So kann das Publikum hauptsächlich die dramatische Figur von Cho-Cho-San, der Madame Butterfly, im Detail verfolgen. Die Duette aus der Originalversion werden in dieser Fassung von den weltberühmten Instrumentalisten des Vogler Quartettes gespielt.
Die Mischung aus konzertanter Musik, Gesang und Lesung mit Mini-Bühnenbild und wenigen Requisiten feiert ihre Premiere beim Homburg Kammer Musikfest am 25. Juni 2011.

 

 

PHOTO Moon Suk: Karsten Bartel 

 

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