Uraufführung am 26.2.2011 im Konzerthaus Berlin: Alabama Song, Seeräuber-Jenny, Youkali, Mackie Messer, Bilbao Song und das Klops Lied - so heißen wohl einige der berühmtesten Lieder von Kurt Weill. Jetzt hat der Leipziger Neue-Musik-Guru, Pianist und Komponist Steffen Schleiermacher ein grandioses Arrangement für das Vogler Quartett und Salome Kammer geschrieben.Das Vogler Quartett beging in der Saison 2010/11 bereits sein 25-jähriges Bestehen und hat sich durch sein großes individuelles und gemeinsames Können einen Platz unter den Spitzenformationen der Kammermusik gesichert. Dabei präsentieren die vier Streicher ein Repertoire, das ganz selbstverständlich die klassische Quartettliteratur von Haydn bis zu Bartók und der Zweiten Wiener Schule umfasst, aber gleichzeitig sehr offen ist für weniger bekannte und auch ganz neue Werke und dadurch eine ungewöhnliche Bandbreite erreicht. Unter anderem hat das Vogler Quartett die Werke von Karl Amadeus Hartmann oder das zweite Quartett von Morton Feldman - ein mehrstündiges Mammutstück - im Repertoire.
Auch Salome Kammers Universaltalent sprengt alle Genregrenzen. Ihr Repertoire kann nicht in Sparten und Fächer eingeordnet werden. Es umfasst Avantgarde-Gesang und virtuose Stimmexperimente, klassisches Melodrama, Liederabende, Dadalyrik, Jazzgesang oder Broadwaysongs. Ihre Bühnenpräsenz als singende Schauspielerin oder schauspielende Sängerin fasziniert bei musikalischem Kabarett ebenso wie in dramatischen Bühnenrollen des Sprechtheaters.
Das gemeinsame Weill-Programm auch mit Werken von Erwin Schulhoff, Hugo Ball und Felix Mendelssohn Bartholdy ist erstmals am 26.2. in Berlin im Konzerthaus zu hören. Weitere gemeinsame Konzerte sind in Vorbereitung.
