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Solisten

Ragna Schirmer David Orlowsky Per Arne Glorvigen Catherine Manoukian Emil Rovner Wolfram Lattke Martin Lattke

Ensembles

amarcord David Orlowsky Trio Alliage Quintett CARION (DK) Vogler Quartett Cuarteto Arriaga Utrecht String Quartet (NL) Gewandhaus Brass Quintett Marco Beasley & Accordone (I) Capella de la Torre Vocal Concert Dresden Vocalensemble Rastatt Dresdner Kammerchor

Vogler Quartett

Programme CDs Projekte Konzerte
Tim Vogler, Violine
Frank Reinecke, Violine
Stefan Fehlandt, Viola
Stephan Forck, Violoncello

„Was David Drlowsky und das Vogler Quartett an souveräner Spielkultur, perfektem Zusammenspiel und tonlicher Delikatesse bieten, ist beispielhaft." (FonoForum 05/11)

Die vier Voglers sind ein Phänomen: Seit 1985 spielen sie in unveränderter Besetzung zusammen und haben sich großes individuelles und gemeinsames Können einen Platz unter den Spitzenformationen der Kammermusik gesichert. Die musikalische Kultur des Quartetts, die in sehr charakteristischer Weise die Fähigkeit zu maximaler Transparenz und zu tiefem Ausloten der Werkstrukturen miteinander verbindet, verhalf ihm in den letzten Jahren zu internationaler Reputation sowie zu einer Berufung auf den Lehrstuhl für Kammermusik der Musikhochschule Stuttgart in Nachfolge des Melos-Quartetts.

Mit seinem Engagement für musikalische Kinder- und Jugendprojekte beim jährlichen Sligo-Festival in Irland und der Mitgestaltung der Nordhessischen Kindermusiktage ist das Vogler Quartett im Bereich Musikvermittlung wohl eines der aktivsten deutschen Kammermusikensembles überhaupt. Die intensive pädagogische Tätigkeit des Ensembles umfasst sowohl die Arbeit mit Kindern als auch verschiedene Meisterkurse und Workshops für professionelle Quartette in Europa und Übersee.

Das Gründungsdatum des Vogler Quartetts war 1985. Schon ein Jahr später sorgten sie beim Streichquartettwettbewerb im französischen Evian für Furore, wo sie gleich mehrere Preise gewannen - damals als erstes ostdeutsches Ensemble überhaupt, dem diese Auszeichnungen zuteil wurden. Auf diesen Wettbewerb folgte eine steile internationale Karriere, die das Vogler Quartett seither in die bedeutendsten Musikzentren weltweit führt: Es war auf nahezu allen wichtigen Konzertpodien zu Gast, spielte in diversen europäischen und nordamerikanischen Kammermusikreihen und bereiste auf seinen Tourneen auch Japan, Australien und Neuseeland.

In ihren Konzerten präsentieren die vier Streicher ein Repertoire, das zwar selbstverständlich die klassische Quartettliteratur von Haydn bis zu Bartók und der Zweiten Wiener Schule umfasst, aber gleichzeitig sehr offen für weniger bekannte und auch ganz neue Werke ist und dadurch eine ungewöhnliche Breite erreicht. Unter anderem hat das Vogler Quartett die Werke von Karl Amadeus Hartmann oder das zweite Quartett von Morton Feldman - ein mehrstündiges Mammutstück - im Repertoire; ein weiteres wichtiges Projekt war ein Rihm-Zyklus in Zusammenarbeit mit dem Arditti Quartet. Zu den Kompositionen, die das Ensemble uraufgeführt hat, gehören Quartette von Frank Michael Beyer, Ian Wilson, Jörg Widmann, Mauricio Kagel und Erhard Grosskopf.

Die Neugierde und Offenheit der Voglers schlägt sich auch in der regelmäßigen Zusammenarbeit mit renommierten Kollegen nieder: Hier reicht das Spektrum vom Quintett mit Klavier, Klarinette, Bratsche oder Cello bis hin zur Oktettbesetzung. Ein charakteristisches Beispiel für die programmatische und personelle Durchlässigkeit des Ensembles ist etwa eine CD-Produktion aus dem Jahr 2008 mit dem Klarinettisten Chen Halevi und dem Pianisten Jascha Nemtsov mit Werken von Komponisten der „Neuen Jüdischen Schule".

In der aktuellen Saison gehen die Voglers weitere spannende Kooperationsprojekte ein, darunter finden sich Highlights wie Konzerttourneen mit Ute Lemper, die Aufführung einer Bonsai-Oper mit der Sopranistin Moon Suk, sowie Kammermusikprojekte mit Nicolas Altstaedt (Cello), David Orlowsky (Klarinette) und Giovanni Bellucci (Klavier).

Die Diskographie des Vogler Quartetts beinhaltet eine Reihe hochgelobter Einspielungen für die Labels BMG/RCA, Nimbus, col legno und cpo; seit 2005 ist die Formation bei „Profil"-Edition Günter Hänssler unter Vertrag und hat dort Schubert- und Mendelssohn-Interpretationen veröffentlicht. In den kommenden Jahren entsteht eine Gesamtaufnahme der Dvorák-Quartette für das Label cpo.

Neben einer eigenen Konzertreihe am Konzerthaus Berlin pflegt das Ensemble noch weitere feste Bindungen: Im Jahr 2000 gründete das Vogler Quartett ein jährlich stattfindendes Festival im irischen Sligo, 2002 übernahm es die künstlerische Leitung der Kammermusiktage Homburg/Saar. Seit 2005 sind die Musiker außerdem für die mehrfach ausgezeichneten Nordhessischen Kindermusiktage in Kassel verantwortlich.

www.voglerquartet.com