deutsch
francais
english

ROSENTHAL musikmanagement
Landsberger Straße 1
04157 Leipzig
Germany
  Tel:+49 (0) 341 99 18 71 - 50
Fax:+49 (0) 341 99 18 71 - 55
Email: info@rmm-leipzig.de

„ARMARIUM“ nominiert für den CARA 2016

cara-logo-605amarcord ist erneut für den Contemporary A Cappella Recording Award (CARA) in der Kategorie „bestes klassisches Album“ nominiert. Ob die jüngste CD „ARMARIUM. Aus dem Notenschrank der Thomaner vom Mittelalter bis Heinrich Schütz“ den so genannten „A-cappella-Oscar“ erhält, erfahren wir am 09. April 2016 wenn die Auszeichnung in Boston (USA) verliehen wird.

Der CARA wird seit 1992 jährlich vergeben und ist der bedeutendste und der einzige weltweit ausgelobte Preis der internationalen Vokalmusikszene. 2002, 2006 und 2010 erhielt amarcord für seine CD-Produktionen „Hear the Voice”, „Nun komm der Heiden Heiland”, „Incessament” und „Rastlose Liebe“ den Contemporary A Cappella Recording Award.

amarcord
CARA


Alliage Quintett & Sabine Meyer: CD FANTASIA (VÖ: 11.3.16 SONY)

FantasiaZusammen mit der Klarinettistin Sabine Meyer begibt sich das Alliage Quintett in seinem Programm „Fantasia“ auf eine musikalische Reise in die Welt der Märchen und erzählt diese auf seinen Instrumenten neu. Dabei spielt das Alliage Quintett in seiner einzigartigen Besetzung, bestehend aus vier Saxophonen und Klavier, mit der Illusion eines großen Orchesters. Hinzu kommt nun die Klarinette: Sie setzt einerseits solistische Akzente, übernimmt die hohen Register und fügt sich andererseits so elegant in den chamäleonhaften Klang der Saxophone ein, dass der Hörer innerhalb der Instrumentenfamilie kaum zu unterscheiden vermag.
Wie ein Geschichtenerzähler, der Überliefertes in seiner eigenen Version vorträgt, bewegt sich das Quintett zusammen mit Sabine Meyer durch die fantasievollen Kompositionen von Alexander Borodin (Polowetzer Tänze), Igor Strawinsky (Der Feuervogel), Paul Dukas (Der Zauberlehrling), Leonard Bernstein (Ouvertüre zu Candide) und Dmitri Schostakowitsch (Fünf Stücke). Mit Sebastian Gottschick, Rainer Schottstädt, Stephane Gassot und Camille Pépin sowie Itai Sobol griffen die Musiker wiederholt zu bewährten Arrangeuren, die bereits mehrfach bewiesen haben, dass sie dem Ensemble die Orchesterwerke auf den Leib schneidern können. Lassen Sie sich von der Magie des musikalischen Märchenabends einfangen!


Neuerscheinung: Bolero Berlin „Naquele Tempo“

bolero_naquele_tempoBolero Berlin begibt sich mit dem neuem Album auf eine melancholische Zeitreise.

Das Sextett, das sich aus den vier Mitgliedern der Berliner Philharmoniker Martin Stegner, Esko Laine, Raphael Haeger und Manfred Preis sowie den international renommierten Jazzmusikern Helmut Nieberle und Daniel „Topo“ Gioia zusammensetzt, hat seit seinem Debüt im Jahr 2008 in eigenen Arrangements südamerikanischer Musik mit außergewöhnlicher kammermusikalischer Instrumentierung, dunklen Klangfarben und spielerischer Virtuosität neue Räume der Improvisation und rhythmischer Vielfalt erschlossen. Dabei kombinieren Bolero Berlin klassisch geschulte Spielkunst und künstlerische Hingabe beim Improvisieren und begeistern mit harmonischem Raffinement, kraftvollem Enthusiasmus und zuweilen ergreifender Zartheit – nicht nur bei zahlreichen Live-Auftritten.

Auch auf CD lässt sich die Besonderheit der eigens für die Besetzung geschriebenen Arrangements im Stile von südamerikanischen Chorinhos, Boleros, Tangos, Danzons und Bossa Novas entdecken: Im Januar 2016 erschien mit Naquele Tempo bereits das vierte Album von Bolero Berlin beim Label Bobtale Records. Für die Aufnahmen, die in Koproduktion mit dem rbb Kulturradio im Berliner Funkhaus entstanden, haben sich die sechs Musiker im Juni 2015 auf eine musikalische Zeitreise begeben. Den Blick auf ein klingendes „Damals“ (naquele tempo) gerichtet stehen sehnsüchtige Melodien brasilianischer Chorinhos und mexikanischer Boleros Seite an Seite mit Jazz-Standards wie George Gershwins melancholischem Summertime, in Erinnerung schwelgenden Songs und Balladen von Kurt Weill und zart wimmernden Beatles-Klassikern. Letztere erhalten ebenfalls ihre Bolero-Berlin-typische lateinamerikanische Note in den Arrangements von Helmut Nieberle, der darüber hinaus mit Chorinho a Moda da Casa und Aglio Olio e Peperoncini auch zwei eigene Kompositionen beigesteuert hat.


Nominiert für die International Classical Music Awards (ICMA) 2016: amarcord und Ragna Schirmer

ICMA Nomination 2016Ragna Schirmer ist erneut für den International Classical Music Award (ICMA) 2016 nominiert. Diesmal für ihre jüngste CD „Liebe in Variationen“, die die innige Beziehung zwischen Robert und Clara Schumann hörbar macht und auch Johannes Brahms mit einbezieht. „… höchste Kunst der Farbennuancierung lässt zwischen Poesie und Salon, Melodie und Kontrapunkt, Begeisterung und Elegie eine ganze Welt erstehen – in der es tatsächlich um mehr als ’nur‘ Musik zu gehen scheint“ schwärmte auch der Kölner Stadtanzeiger.

Auch amarcord erhielten für Ihre jünsgte CD „ARMARIUM. Aus dem Notenschrank der Thomaner vom Mittelalter bis Heinrich Schütz“ erneut eine ICMA-Nominierung. Die Presse lobte nicht nur den besonderen Ensembleklang, die makellose Intonation und musikalische Stilsicherheit, sondern auch das schlüssige Gesamtkonzept der CD.

Die International Classical Music Awards sind der einzige unabhängige und internationale Klassik-Musikpreis. Die Jury setzt sich aus professionellen Musikkritikern der wichtigsten Musikmagazine, Radiostationen und Online-Diensten zusammen. Die Preisträger werden im Januar 2016 bekanntgegeben, die Preisverleihung findet am 1. April 2016 in San Sebastian, Spanien statt.


Per Arne Glorvigen Trio im Deutschlandfunk

Im Rahmen der Konzertserie „Grundton D – Konzert und Denkmalschutz“ des Deutschlandfunks fand am 15. August diesen Jahres im Ringlokschuppen der Hansestadt Wismar ein Konzert mit dem wunderbaren Per Arne Glorvigen Trio statt, das am kommenden Montag, dem 7. Dezember um 21:05 Uhr in voller Länge ausgestrahlt wird.

„Glorvigen begeistert mit dem ebenso leidenschaftlichen wie sensiblen Timbre seines Bandoneons, das im Tango ebenso zu Hause zu sein scheint wie in der barocken Musik. Zusammen mit seinen Kollegen zeigt er eindrucksvoll, wie nah sich Tango und Bach sein können. …Authentisch, feurig, intensiv kommt die Musik daher.“ (NWZ Online)

Webseite Banner PAG Trio

Für den Norweger Per Arne Glorvigen ist das Bandoneon die einzige unlogische Erfindung „Made in Germany“. Die an sich schon verwirrende Anordnung der Knopftasten, die ein Spieler bedienen muss, wird zusätzlich dadurch verkompliziert, dass jede Taste zwei verschiedene Töne hervorbringen kann. Je nachdem ob man das Bandoneon zusammendrückt oder auseinanderzieht. Die Tücken des Instruments haben Per Arne Glorvigen jedoch nicht davon abgehalten, einer der international erfolgreichsten Bandoneon-Virtuosen zu werden.

Gemeinsam mit der Geigerin Daniela Braun und dem Kontrabassisten Arnulf Ballhorn, beide Mitglieder im Orchester der Komischen Oper Berlin, bewegte er sich beim „Grundton D“-Konzert in Wismar im musikalischen Spannungsfeld von argentinischem Tango und Johann Sebastian Bachs „Kunst der Fuge“.
Glorvigen: „Auch in Buenos Aires spielen alle Bandoneonisten Bach, es gehört zur Ausbildung. Bis drei Uhr morgens spielt man im Tangoclub, und nach dem Aufstehen setzt man sich hin, mit Mate und Bach. Zu meinen Studenten sage ich immer: Es ist nie unnütz, Bach zu spielen. Man entdeckt immer etwas Neues.“

„Eine nahezu geniale Mischung, die durch das glänzend aufeinander eingestimmte Trio des norwegischen Bandoneonisten Per Arne Glorvigen beim Publikum für Euphorie sorgte.“ (Bonner Generalanzeiger)

„Die Kunst der Fuge und des Tango“ mit dem Per Arne Glorvigen Trio wird im kommenden Jahr auf CD erscheinen und künftig auch noch bei vielen Konzerten erklingen.