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clair-obscur

clair-obscur kennen keine Tabus, spielen was ihnen gefällt und beweisen immer wieder auf’s Neue, dass Musik verschiedenster Stilrichtungen das Publikum erreicht, wenn sie gut gespielt und präsentiert wird. Und gut klingt: die idealen Arrangements, die sich clair-obscur auf den Leib schreiben (und die inzwischen von anderen Ensembles nachgespielt werden), lassen mitunter vergessen, dass ‚nur‘ ein Quartett auf der Bühne sitzt. Der ganz eigene Sound, das traumwandlerische Zusammenspiel nach vielen Jahren ununterbrochener Ensemblearbeit in derselben Besetzung und ihre von Spielfreude, Lockerheit und Humor geprägten Auftritte machen jedes Konzert von clair-obscur zu einem Erlebnis.

Seit vielen Jahren gehört clair-obscur denn auch zu den renommiertesten Quartetten seiner Art. Auftritte in der Carnegie Hall, der Philharmonie Berlin, beim Luzern Festival und dem Schleswig-Holstein Musikfestival mögen als Beleg dafür dienen.

Die hohe individuelle Qualität seiner Mitglieder – die regelmäßig die Saxophongruppe der Berliner Philharmoniker bilden – wird im Zusammenspiel nochmals gesteigert: clair-obscur sind mehr als die Summe ihrer Teile und wurden als erstes Saxophonquartett zum Kammermusik Konzertexamen an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ zugelassen, wo sie von Prof. Friedemann Weigle (Artemis Quartett) unterrichtet wurden. Weigle gab den vier Musikern Mut zur Eigenständigkeit und die „Fähigkeit zum Rock’n’Roll“ mit auf den Weg (womit er nicht die Gattung, sondern eine vitale, zupackende Spielweise meinte) und formte die vier gänzlich unterschiedlichen Charaktere zu einer Einheit. In der Folge gewann das Quartett nationale und internationale Wettbewerbe.

Clair-obscur legten insgesamt bereits neun äußerst vielseitige CD-Einspielungen vor: Kammermusik von Barock bis Moderne und zeitgenössische Ersteinspielungen stehen neben konzertanten Werken für Saxophonquartett und Orchester, Kinderhörbüchern und Portrait-Alben einzelner Komponisten. Zu den Kooperationspartnern für die Produktionen zählen die Rundfunkstationen RBB, BR, WDR und Deutschlandradio Kultur.

Als Solistenensemble standen sie u.a. mit dem MDR Sinfonieorchester, der Jenaer Philharmonie, den Bielefelder Philharmonikern u.a. auf der Bühne und waren an zahlreichen Ur- und Erstaufführungen von Werken namhafter Komponisten beteiligt, die oftmals eigens für das Ensemble geschrieben wurden, darunter „Berlin Punk“ von Enjott Schneider.

Die außergewöhnliche Persönlichkeit von clair-obscur zeigt sich neben Bühnenpräsenz, Spielfreude und dem von blindem Verständnis geprägten Zusammenspiel in der von den vier Musikerinnen und Musikern selbst veranstalteten Konzertreihe im Ballhaus Berlin, wo ungewöhnliche Formate auf prominente Gäste treffen, darunter der Oboist Dominik Wollenweber und die Schauspieler Boris Aljinovic (bekannt als Berliner Tatort-Kommissar) und Rolf Becker.

www.clair-obscur.de

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Seit der Renaissance bezeichnet der Begriff clair-obscur (franz., ital.: chiaroscuro) in der Bildenden Kunst den Einsatz extremer Hell-Dunkel-Kontraste. Ziel dieser Technik ist die dramatische Steigerung des Ausdrucks.