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Duo TschoppBovino

Mirjam Tschopp (Violine & Viola), Riccardo Bovino (Klavier)

Biografie

Zwei Künstler, drei Instrumente: Mit dieser raffinierten Konstellation hat das Duo TschoppBovino im Laufe seiner bislang 13-jährigen Tätigkeit große internationale Aufmerksamkeit gefunden und sich ein Repertoire erarbeitet, das über alle Epochen bis in die Gegenwart reicht, neben den Standardwerken für Violine bzw. Viola und Klavier zahlreiche hörenswerte Raritäten enthält und sich zu faszinierenden Programmen verbinden lässt.

Seine als „Referenzaufnahme“ bezeichnete Aufnahme der Violin- und Violasonaten von Dmitri Schostakowitsch (Genuin 2016) erhielt ein überwältigendes Presseecho und wurde für die International Classical Music Awards ICMA nominiert.

KLASSIK HEUTE schrieb: „Hellwach, glasklar, aufgeklärt. Oder: unbestechlich und dabei messerscharf präzise. Denn genau diese Qualitäten stehen hinter jenen intensiven Spannungszuständen, in denen gerade aus den leisen Registern dieser Kompositionen umso mehr Intensität hervorgeht. […] Karg und minimalistisch, dabei fast bestürzend eindringlich gestaltet das Duo solche Parts und schafft es mühelos, über lange Zeiträume in enormer dynamischer Feinabstimmung eine bezwingende Dramaturgie aufzubauen.“

Konzerte führten das Duo TschoppBovino seit 2004 in wichtige Säle wie Concertgebouw Amsterdam, Rudolfinum Prag, Philharmonie Ljubljana, nach Wien, Bratislava, Den Haag und zu internationalen Festivals. Zudem führen beide Künstler unabhängig voneinander eine rege internationale Konzerttätigkeit mit einem breiten Spektrum solistischer und kammermusikalischer Aktivitäten.

Mirjam Tschopp
​Seit ihrem Debüt mit 13 Jahren konzertiert Mirjam Tschopp, geboren in Zürich, gleichermaßen auf Geige wie Bratsche als Solistin mit renommierten Orchestern und als Kammermusikerin mit Anne-Sophie Mutter, dem Mandelring-Quartett, Martin Stadtfeld, Nicolas Altstaedt, Maximilian Hornung und bis 2015 mit ihrem Klaviertrio. Sie trat in der Philharmonie Berlin, im Lincoln Center New York, in der Wigmore Hall London, der Philharmonie Köln, in der Tonhalle Zürich und beim Lucerne Festival, beim Menuhin Festival Gstaad und beim Verbier Festival auf. Die Uraufführung des ihr gewidmeten Violinkonzerts von Nicolas Bacri unter Semyon Bychkov und ihre CDs der Violin- und Violakonzerte von Ahmed Adnan Saygun sind nur zwei ihrer Projekte mit Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, die eine große Resonanz erhalten haben. Die alleinige Preisträgerin des Max-Rostal-Viola-Wettbewerbs 2000 studierte Violine bei Aïda Stucki, Franco Gulli und Thomas Brandis sowie Viola bei Christoph Schiller. Die Pädagogin aus Leidenschaft und Überzeugung unterrichtet seit Kurzem Violine und Viola an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien mdw.

Riccardo Bovino
​In Turin geboren, studierte Riccardo Bovino zuerst in seiner Heimatstadt und setzte sein Klavier-Studium danach an der Musik-Akademie Basel bei Jürg Wyttenbach und Gérard Wyss fort. Dirigier-Studien führten ihn zu Dennis Russel Davies an das Mozarteum Salzburg. Seine Vorliebe für Kammermusik und Gesang führte ihn neben seiner solistischen Tätigkeit mit Künstlern wie Sol Gabetta, David Garrett, Jennifer Larmore, Hans Peter Blochwitz, Renaud und Gautier Capuçon, Patricia Kopatchinskaja, Reto Bieri und dem Quartetto di Cremona zusammen. Wichtige Stationen seiner Karriere waren Auftritte im Musikverein Wien, in der Wigmore Hall London, im Concertgebouw Amsterdam, in der Tonhalle Zürich, im Coliseo Buenos Aires und im Stadtcasino Basel. Er gastierte u. a. beim Lucerne Festival, beim Menuhin Festival Gstaad, beim Montpellier Festival und beim Osterfestival der Grazer Styriarte. Der Dozent an der Hochschule der Künste Bern hat zahlreiche Aufnahmen für cpo, Genuin, panclassics und verschiedene Rundfunkstationen Europas gemacht hat.