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Giovanni Bellucci

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Giovanni Bellucci, 1965 in Rom geboren, zählt zu den bedeutendsten Pianisten der Gegenwart: Die französische Zeitschrift Diapason prämierte seine Aufnahme der von Franz Liszt transkribierten Opernarien Giuseppe Verdis und Vincenzo Bellinis, indem sie diese in die Reihe der Top 10 der gesamten Aufzeichnungen des Lisztschen Werkes aufnahm. Diese vom renommierten Kritiker Alain Lompech getroffene Auswahl teilt er mit berühmten Pianisten wie Martha Argerich, Claudio Arrau, Aldo Ciccolini, Gyorgy Cziffra, Wilhelm Kempff und Krystian Zimerman. Die hervorragenden Wertungen anderer Fachzeitschriften bestätigten dieses Urteil.

Giovanni Bellucci wurden weitere Auszeichnungen zuteil: er gewann unter anderem 1996 den Monte Carlo Piano Masters Competition, war Preisträger beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel, beim Klavierwettbewerb des Pager Frühlings, beim Wettbewerb Alfredo Casalla der RAI, beim Prix Busoni, beim Prix Franz Liszt und beim Prix Claude Kahn in Paris.

Nach seiner Übersiedelung nach Paris widmete sich Giovanni Bellucci einer intensiven Konzerttätigkeit. Als Solist wurde er von renommierten Orchestern begleitet, darunter von der Los Angeles Philharmonic, der Dallas Symphony, der Sydney Symphony, der BBC Philharmonic, der Philharmonique de Monte-Carlo, der Sinfonica dell’Accademia Nazionale di S.Cecilia, dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, dem Orchestre National d’lle de France, der Philharmonique de Liege, dem Kammerorchester von Zürich, dem Nationaltheater-Orchesters Mannheim und vielen anderen.

Er spielte unter der Leitung bekannter Dirigenten und arbeitete mit hochrangigen Künstlern wie Abbado, Accardo, Casadesus, Demarquette, Caussé, Coppey, Dumay, Engerer, Entremont, Inbal, Kashkashian, Kavakos, Mackerras, Quarta, Suwanai und Ughi zusammen.

Giovanni Bellucci war Gast in den berühmtesten Konzertsälen und bei den bekanntesten Festivals: in Hollywood Bowl – wo er sein amerikanisches Debut vor 18.000 Zuhörern gab – im Herkulessaal in München, im Teatro della Scala, beim Festival di Brescia e Bergamo, im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins, beim Prager Frühling, in der Salle Pleyel und im Theatre du Chatelet in Paris, beim Yokohama Piano Festival in Japan, beim Grande Auditorio Belem in Lissabon, beim Bath Festival in England, beim Piano Festival von Singapore, bei der Societe Philharmonique von Brussels, bei la Roque d’ Antheron, der Folie journée de Nantes, beim Ravello Festival und anderen.

Das Label Decca veröffentlichte eine CD mit der Symphonie fantastique von Hector Berlioz als Klaviertranskription von Franz Liszt, interpretiert von Giovanni Bellucci. Bei Accord-Universal veröffentlichte Giovanni Bellucci die Klavierkonzerte und die Ungarischen Rhapsodien von Liszt.

Das nächste Großprojekt wird die Einspielung der 9 Sinfonien von Ludwig van Beethoven. Letztere wird er zusammen mit den 32 Sonaten von Beethoven auf insgesamt 14 CDs veröffentlichen.